Kreuzotter

Vipera berus

Eine Kreuzotter schlängelt von der linken Seite des Bildes in die recht und hat dabei die Zunge ausgefahren. IUCN Rote-Liste Gefährdungskategorie: Nicht gefährdet
  • Familie
    Vipern (Viperidae)
  • Länge
    50 bis 80 cm
  • Lebensraum
    Feuchtgebiete, Wälder und Graslandschaften

Heimisch und giftig, aber nicht tödlich

Die Kreuzotter ist neben der Aspisviper die einzige in Deutschland lebende Giftschlange. Ihr Biss ist in der Regel nicht tödlich, kann aber Vergiftungserscheinungen hervorrufen. In ganz Europa ist diese Reptilienart heimisch, teilweise noch in Höhenlagen von bis zu 3.000 Meter. Sie ist die einzige Schlange, deren Verbreitungsgebiet sich über den nördlichen Polarkreis hinaus erstreckt.

Farbliche Vielfalt

Namensgebend für die Kreuzotter ist das Zickzackband auf ihrem Rücken. Neben einer grauen oder braunroten Grundfärbung, gibt es auch vollständig schwarze Tiere. Diese sogenannten „Höllenottern“ kommen auch rund um den Tierpark vor. In Deutschland gilt die Kreuzotter mittlerweile als stark gefährdet, da ihr natürlicher Lebensraum durch intensive Landwirtschaft und Entwässerung der Moore immer mehr schwindet.

Kreuzottern und Aspisvipern sind eindeutig an den markanten schlitzförmigen Pupillen zu erkennen.

Verbreitung

Verbreitungskarte Kreuzotter